Rückendeckung für Alkmaar-Keeper Esteban

28. Dezember 2011

Nach seiner Kung Fu-Attacke gegen einen anstürmenden Hooligan wird Alkmaar-Keeper Esteban nun in Schutz genommen. Der Verband hob die Strafe gegen den Keeper inzwischen auf.

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Dortmund mit personellen Sorgen vor Pokalspiel gegen Fortuna

20. Dezember 2011

Vor dem Achtelfinal-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf muss Borussia Dortmund weitere Rückschläge hinnehmen. Neben Felipe Santana muss Trainer Jürgen Klopp nun auch auf Marcel Schmelzer verzichtet. Die Hoffnungen eines Einsatzes des Linksverteidigers erloschen am Montagabend.

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Gladbach besiegt Mainz

19. Dezember 2011

Am Sonntag hat Borussia Mönchengladbach die letzte Partie in der Hinrunde gegen den FSV Mainz mit 1:0 gewonnen. Mit 33 Zählern überwintert das Team von Trainer Lucien Favre auf dem vierten Rang und hält dadurch den Anschluss zur Tabellenspitze direkt hinter Dortmund und Schalke.

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Tönnies bestätigt Interesse an Podolski

16. Dezember 2011

Clemens Tönnies bestätigte die Gerüchte, nach denen Schalke 04 Interesse an einer Verpflichtung von Nationalspieler Lukas Podolski habe. Auch „Prinz Poldi” scheint einem Wechsel von Köln zu den Gelsenkirchenern nicht abgeneigt zu sein.

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Olic wechselt im Sommer

07. Dezember 2011

Schon seit mehreren Wochen häufen sich die Diskussionen um einen Wechsel von Fan-Liebling Ivica Olic. Nun gab der kroatische Nationalspieler im Interview mit der „Bild” bekannt, dass er den Bayern womöglich im Winter, spätestens aber zum Saisonende, den Rücken kehren wird: „Die Chancen stehen 50:50. Aber im Sommer ist definitiv Schluss.

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Magath mahnt zur Vorsicht

28. November 2011

Am vergangenen Wochenende meldete sich der VfL Wolfsburg nach einer bis dahin katastrophalen Hinrunde in der Liga zurück. Mit 4:1 siegte das Team von Trainer Felix Magath im Niedersachsenderby gegen Hannover 96. Es war die beste Partie des neu zusammengewürfelten Kaders der „Wölfe“ in der laufenden Saison. Auf dem Erfolg ausruhen darf sich die Mannschaft am kommenden Wochenende jedoch nicht, wie der Trainer in der Pressekonferenz am Donnerstag mahnte. Auf einen Spieler hat er es dabei besonders abgesehen.

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Niedersachsenderby: Wolfsburg gegen Hannover

22. November 2011

Trotz der geographischen Nähe geht es bei den Derbys zwischen dem VfL Wolfsburg und Hannover 96 traditionell eher gemächlich zu. 87 Kilometer liegen die beiden Städte auseinander, da sollte man meinen, dass ein stimmungsgeladenes Derby ansteht, wenn die beiden Mannschaften aufeinander treffen. Doch von wirklichem Derby-Feeling war bei den Aufeinandertreffer der beiden Niedersachsen bisher noch nie viel zu sehen.

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Schlechtes Zwischenzeugnis für Hoffenheim

15. November 2011

Nach dem zwölften Spieltag sieht die Statistik in der Bundesliga für die TSG Hoffenheim so schlecht aus wie noch nie. Mit 17 Punkten auf dem Konto, 15 Treffern und fünf Niederlagen belegt das Team von Trainer Holger Stanislawski einen enttäuschenden neunten Platz.

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Pechvogel Reus pausiert gegen Ukraine

09. November 2011

In der Liga zählt Marco Reus zu den Besten seiner Zunft. Mit seinen Gladbacher Borussen läuft nach der verkorksten Saison 2010/11 wieder alles rund, das Team belegt derzeit den vierten Rang der Tabelle und zählt somit zu den härtesten Verfolgern von Liga-Primus Bayern München. Entsprechend wird das Team von Trainer Lucien Favre bei den Bundesliga Quoten der Sportwetten online meist als Favorit gesetzt. Maßgeblichen Anteil daran hat Marco Reus, der inzwischen von internationalen Scouts beobachtet wird.

Während er in der Liga regelmäßig zu seinen Einsätzen kommt, scheint er bei der Nationalmannschaft von einer Seuche verfolgt. So folgte auch der neusten Nominierung durch Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag eine Absage Reus’. Diesmal ist eine Magen-Darm-Grippe Grund. Bereits mehrmals hatte er sein Debüt in der DFB-Elf verletzungsbedingt absagen müssen, ehe er im Oktober beim EM-Qualifikationsspiel in der Türkei endlich zum Zug kam.

Beim Testspiel gegen die Ukraine wird Reus definitiv fehlen. Der DFB hatte sich bereits pessimistisch über einen Einsatz des 22-Jährigen geäußert: „Nach Stand von Montagnachmittag ist die Anreise am Dienstagmorgen aus gesundheitlichen Gründen nicht realisierbar.“

Reus, der momentan sein Bett hüten muss, wurde am Dienstag noch einmal von der medizinischen Abteilung seines Vereins genauer untersucht. Das Ergebnis war ernüchternd: Er kann definitiv nicht spielen. Ob Reus am Samstag ins Quartier der Nationalelf nach Hamburg nachkommt, um zumindest am Dienstag beim Spiel gegen die Niederlande spielen zu können, ist auch offen. Dies bestätigte Trainer-Assistent Hansi Flick: „Wir müssen die Besserung abwarten. Dann werden wir neu entscheiden.“

Neben Reus muss Joachim Löw auch auf Lazio-Legionär Miroslav Klose verzichten. Der Stürmer laboriert derzeit an einer Sehnenreizung im linken Knie und wurde am Montag von DFB-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München untersucht. Im Gegensatz zu Marco Reus wird jedoch schon jetzt davon ausgegangen, dass Klose am Samstag in Hamburg zur Elf stoßen und auch gegen Vizeweltmeister Niederlande auflaufen wird.

Löw, der in den letzten beiden Spielen der Nationalmannschaft in diesem Jahr noch viel experimentieren wollte, muss somit auf zwei wichtige Personalien verzichten. „Die Zeitspanne bis zum Beginn der direkten EM-Vorbereitung ist noch relativ lang. Wir haben aber nur noch drei Spiele. Wir werden sicher personell und taktisch experimentieren, aber gewisse Automatismen sitzen bereits so gut wie ein paar bequeme Turnschuhe“, ist sich Löw sicher.

Bayerns blitzschnelle Tempowechsel

02. November 2011

Spannung ist bei den Spielen des FC Bayern derzeit ein Fremdwort. Mit allen Kräften kämpfen die Münchner derzeit für das Saisonziel Meisterschaft, Pokalfinale und Champions-League-Finale. So auch in der 1. Bundesliga beim 183. bayerisch-fränkischen Derby zwischen dem Rekordmeister und dem 1. FC Nürnberg, bei dem eigentlich nur eine Mannschaft spielte: die Münchner. Mit den vier Gegentoren waren die Nürnberger dabei noch gut bedient. Denn wenn die Bayern in der zweiten Halbzeit nicht einen Gang zurückgeschaltet hätten, dann hätte es zur Katastrophe für die Franken werden können.

Dabei war das Spiel der Bayern in der ersten Halbzeit vom Tempo und von den Angriffskombinationen her überragend. Auf nationaler Ebene kann da derzeit keine Mannschaft mithalten. Dabei ist vor allem auch die Entwicklung der Mannschaft unter Jupp Henyckes interessant. Seit dessen Amtsantritt spielt das Team um Kapitän Philipp Lahm konzentrierter, disziplinierter und setzt mehr auf Defensivarbeit. Und das sind wiederum die besten Grundlagen, um auch in der Offensive aufzutrumpfen.

Vor allem zwei Dinge waren im Spiel gegen den „Club“ auffällig. Zum einen wird der Ball nicht mehr lange in der eigenen Hälfte gehalten, sondern schnell in die gegnerische geschoben. Dadurch hat vor allem die Offensive Vorteile, weil sich der Gegner nicht mehr wie bisher in der Abwehr ordnen kann. Das beste Beispiel dafür war die Entstehung zur 1:0-Führung am Samstag. Holger Badstuber schlug einen weiten Pass auf Bastian Schweinsteiger, der mit einer präzisen Flanke den Kopfballtreffer von Mario Gomez vorbereitete. Es reichten praktisch zwei Pässe um zur Torchance zu kommen. Ein perfekter Angriff, besser und schneller geht es nicht.

Die zweite positive Entwicklung ist der schnelle Tempowechsel der Münchner, den Heynckes vermutlich täglich trainieren lässt. Die in den vergangenen Spielzeiten teils arg trägen Münchner sind nun in der Lage, urplötzlich und komplett überraschend einen Gang hochzuschalten. So zum Beispiel Lahm und Ribery, die sich beim 2:0 auf engstem Raum durchkombinierten und sich so auf Weltklasseniveau durch die gegnerischen Abwehrreihen kämpften. Vor allem für den Gegner sind solche raschen Tempowechsel brandgefährlich: Was zuerst völlig ungefährlich für das Nürnberger Tor wirkte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Torerfolg.

Dass die Bayern nach der 4:0-Führung einen Gang zurückschalteten, ist ganz normal. Zum einen war das Spiel entschieden, zum anderen galt es für die Spieler, ihre Kräfte in Hinblick auf den Champions League-Kracher gegen Neapel am Mittwoch zu schonen. Spätestens da wird es für den Rekordmeister wieder etwas anstrengender. Gegen die derzeit etwas formschwachen Italiener gelten die Bayern jedoch als der klare Favorit.