Die 50. Bundesligasaison hat begonnen

Des Deutschen liebstes Hobby, der Fußball, ist aus seinem Sommerschlaf erwacht. In diesem Jahr steht eine ganz besondere Spielzeit an - die 50. Bundesligasaison steht vor der Tür. Der DFB ist mit der Entwicklung des deutschen Fußballs sehr zufrieden. Nicht nur die Liga, sondern auch die Nationalmannschaft zeigte sich zuletzt von einer sehr guten Seite.

Große Namen kommen

Dass die höchste deutsche Spielklasse begehrter als je zuvor ist, das zeigen die namhaften Zugänge der neuen Saison. Allem voran hat der FC Bayern München mit der Verpflichtung von Javier Martinez für Aufsehen gesorgt. 40 Millionen Euro hat der deutsche Rekordmeister an Atletic Bilbao überweisen - Rekord im deutschen Profifußball. Der Hamburger SV holte mit Rafael van der Vaart seinen ehemaligen Spieler und aktuellen Nationalspieler Hollands zurück nach Deutschland.

Ein Duell in der Zukunft

Zuletzt konnte Borussia Dortmund zwei Mal in Folge die deutsche Meisterschaft gewinnen, dem FC Bayern bleibt nur das Nachsehen. In dieser Saison haben beide Mannschaften stark nachgerüstet, kein Konkurrent konnte sich ähnlich stark verstärken. Viele befürchten, dass es in den kommenden Jahren zu einem Duell zwischen diesen beiden Teams kommen könnte. Eine Situation wie in Spanien, wo Real Madrid und der FC Barcelona seit Jahren die Meisterschaft unter sich ausmachen, befürchten allerdings nur wenige Experten. Die finanzielle Situation der deutschen Teams der Bundesliga ist völlig anders als im Ausland.

Einnahmen in Rekordhöhe

Nicht nur sportlich, sondern auch finanziell hat sich die Situation der Bundesliga verbessert. Der Pay-TV Sender Sky zahlt für die Übertragungsrechte ab der Saison 2013/2014 200 Millionen Euro mehr - pro Jahr. Während für Leichtathletik und andere Sportevents weniger Fernsehgeld gezahlt wird, boomt das Geschäft mit dem Fußball. Die Liga wird in Deutschland zentral vermarktet, und jede Mannschaft profitiert von der Erhöhung. Das ist anders als in Spanien, wo jedes Team sich selbst vermarktet - und die Kleinen dabei auf der Strecke bleiben.

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